Blogbeitrag:

Die Testumgebung macht den Unterschied: So erbringen Sie den Nachweis für den Safety-Integrity-Level

Die Testumgebung macht den Unterschied: So erbringen Sie den Nachweis für den Safety-Integrity-Level

Die Testumgebung macht den Unterschied: So erbringen Sie den Nachweis für den Safety-Integrity-Level
Im Blogbeitrag „Das Referenzprojekt HW-SW-Integrationstest und Timingnachweis“ haben wir Ihnen einen technischen Einblick in ein Projekt eines großen Automobilherstellers gegeben. Die Herausforderung bestand in der Durchführung von Hardware-Software Integrationstests und in der Erbringung des Timingnachweises für ein Steuergerät einer elektronischen Lenkungsunterstützung.
In diesem Ihnen vorliegenden Artikel berichten wir, wie die Testumgebung aufgebaut wurde und welche Vorteile sich daraus ergaben:
Die Aufgabe für die sepp.med-Experten bestand darin, eine Testumgebung aufzubauen, das Testdesign und die Testspezifikation für das Steuergerät aufzusetzen, sowie die Durchführung der erstellten Tests auf Integrationsebene auszuführen, um so u.a. den erforderlichen Nachweis für den Safety Integrity Level zu erbringen.
Die eigentliche Herausforderung in diesem speziellen Projekt war die Komplexität des Systems in einer Testumgebung abzubilden und diese Komplexität gleichzeitig testbar und nachverfolgbar zu machen. Grundlage für die Lösung dieser Herausforderung bildete daher der Aufbau einer integrierten und in sich stimmigen Testumgebung. Dabei hat das Team von sepp.med den iSYSTEM iC5700 on-Chip Analyzer eingesetzt. Über die Koppelung mit entsprechenden Ports konnte direkt auf die CPU des Microcontrollers zugegriffen werden, um so u.a. ein Real-Time-Tracing vorzunehmen. Zusätzlich bot das IO-Modul für den iC5700 mit seinen analog- und digital-In/Outputs die passenden Möglichkeiten für die weitere Integration der Testumgebung. Das Testsystem existierte nun scriptgesteuert und voll integriert in die Analyzer-Trace-Files ausführbar. Das ermöglichte die konkrete Ansteuerung und auch Manipulation von SW und HW-Signalen, sowie den Nachweis des Timings.
Der Kunde verfügte am Ende des Projekts über eine durchgängige Dokumentation, sowie eine Testumgebung, die er dynamisch anpassen und wiederverwenden konnte. Insgesamt besitzt er damit nicht nur den Nachweis für den Safety Integrity Level D, sondern reduzierte gleichzeitig seinen Projekt- und Ressourcenaufwand signifikant.
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Autor: Felix Winter
– Business Development-

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Co-Autor: Markus Grieger
 – Business Development Manager –

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