Tag: Schulungen & Zertifizierungen

Über die Schwierigkeit, Begeisterung für Prozesse zu schulen – Teil 1: Theorie

Wer kennt ihn nicht, den Stoßseufzer „Nicht schon wieder!“, sobald eine neue Aufforderung zur Teilnahme an einer Prozessschulung im Postfach landet. Während Mitarbeiter häufig darum ringen, fachliche Schulungen besuchen zu dürfen, würden sie den obligatorischen Prozessschulungen lieber aus dem Weg gehen. Dies fängt bei der jährlichen Sicherheitsunterweisung an („Ich komme immer kurz vor Schluss und unterschreibe dann.“) und gipfelt im Selbststudium der neuesten Version einer Arbeitsanweisung („Das habe ich doch gerade erst gelesen.“). Die Wirksamkeit der Schulung ist in beiden Fällen fragwürdig. Wie müssen Prozessschulungen aussehen, um für die Teilnehmer attraktiv zu sein?
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Volkswagen hat uns als Zulieferer einen SQIL nahegelegt. Stehen wir jetzt unter Beobachtung?

Seit geraumer Zeit macht sich bei Volkswagen im Umgang mit seinen Elektronikzulieferern der Begriff SQIL breit. SQIL steht für Software Quality Improvement Leader. Diese Rolle soll Zulieferer dabei unterstützen im Volkswagen Umfeld den Status eines A-Klasse Lieferanten zu erlangen. Dies ist ein besonders zuverlässiger Lieferant, dem neue Aufträge für die Entwicklung der Steuergerätesoftware ohne Bedenken übertragen werden kann. Voraussetzung ist also eine fehlgeschlagenes Automotive SPICE Assessment von Volkswagen in dessen Ergebnis der Einsatz eines SQIL empfohlen wird. Meist kommen bei den Zulieferen, welchen in diesem Zuge ein SQIL nahegelegt wurde, schnell die ersten Fragen auf. Was heißt das für Sie? Was wird geprüft? Stehen Sie nun unter Beobachtung? Unser Experte Wincent Fischer, Ausgebildeter VW SQIL Assessor, erläutert Ihnen im folgenden Beitrag, wie Sie ein SQIL auf dem Weg zum A-Klasse Lieferanten unterstützen kann.
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